Herbstleuchten am Ottensteiner Stausee

Manchmal sind es gerade die spontanen, unscheinbaren Ausflüge, die sich zu etwas Besonderem entwickeln.

Ende Oktober lud mich eine Familie zu einer kleinen Wanderung rund um den Ottensteiner Stausee ein und ich sagte „Ja, warum nicht!“. Die Autofahrt ins Waldviertel führte vorbei an herbstlichen Weinbergen und nebelverhangenen Wäldern. Plötzlich, kurz vor dem Ziel lichtete sich der Nebel und die Herbstsonne schien uns ins Gesicht.

Die Wanderung startet entlang der Stauseebrücke, mit imposantem Blick auf das Schloss Ottenstein, umringt von dunklem Wasser, in dem sich die bunten Blätter tummeln wie kleine Farbspritzer auf tiefblauer Leinwand.
Wir tauchen ein in den Wald, gehen durchs hohe Gras, das der Wind sanft wanken lässt und erhaschen immer wieder einen Blick auf das glitzernde Wasser der Fjorde.

Die Sonne blitzt durchs Blätterdach und lässt manche Baumkrone wirken, als würde sie in Flammen stehen. Stehenbleiben, innehalten, Kleinigkeiten entdecken und mit der Kamera festhalten. Durchatmen.

Wir rasten auf einer kleinen Lichtung im Wald, richten unser Picknick her und ruhen uns ein wenig aus. Entlang der Strecke müssen zwar keine Gipfel bezwungen werden, aber auch das stetige Auf- und Ab sowie die Strecke von ungefähr 4 Stunden machen sich bemerkbar.

Die letzte Etappe führt am Bootsverleih vorbei und ich stelle mir vor, wie ich nächsten Sommer genau hier auf dem spiegelglatten Wasser dahingleite. Vielleicht mit einem kleinen Picknick im Boot, vielleicht halten wir in einer kleinen Bucht, um uns abzukühlen. Bis bald, schönes Waldviertel!

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