Tipps & Tricks für natürliche Pflege

Weniger ist mehr.
Ein platter Spruch, oder? Für mich ist er im letzten Jahr aber zu einer Lebensphilosophie geworden. Mir ist erst klargeworden, wie viele unnötige Produkte ich in meinem Badezimmerschrank stehen habe, wo es doch ein paar hochwertige Allroundprodukte auch tun würden. Ich habe mir immer eingebildet, dass ich teure Seren und Gesichtsöle für schöne Haut brauchen würde, weil uns die Werbung das heutzutage weismacht. Jetzt wo ich all meine super-kostspieligen Produkte weglasse und nur ein paar natürliche verwende, hat sich meine Haut auch nicht zum Schlechten geändert. Eher im Gegenteil, denn nun schwankt sie nicht ständig zwischen trocken und fettig.

Gereinigt wird mit Seife, gepflegt mit zwei Cremes der Naturkosmetikmarke Styx, die in meiner Heimat erzeugt wird. Zudem haben hochwertige Öle bereits einige konventionelle Produkte ersetzt:

Hochwertiges Mandel- oder Jojobaöl eignet sich gut als reichhaltige Hautpflege, vor allem abends und wird am besten sparsam und sanft in das gereinigte und feuchte Gesicht einmassiert.

Da Kokosöl dazu neigt, Poren eher zu verstopfen, würde ich es nur für den Körper einsetzen. Bei rissiger Nagelhaut, rauen Ellbogen oder nach der Mani- und Pediküre beispielsweise. Die Variante mit Sonnenblumen- oder Rapsöl ist allerdings die Co2-sparendere.

Öle kann man sparsam auch als Haaröl für trockene Spitzen einsetzen.

Ein wenig Rizinusöl auf die feuchte und gepeelte Haut aufgetragen lässt die Haut am nächsten Morgen sehr prall wirken. In der Schwangerschaft sollte man das Öl allerdings vermeiden!

Zuguterletzt zum Thema Ölziehen. Für manche ist dieses Ritual fast eine Religion, für andere kompletter Blödsinn und die meisten können die Hemmschwelle, einen Löffel Öl im Mund herumzusaugen nicht überwinden. Für mich ist es einfach nur eine gute Methode, abends mein Kiefer ein wenig zu fordern, mein Zahnfleisch zu pflegen und morgens mit einem frischeren Gefühl aufzuwachen. Es eignet sich übrigens jedes Öl aus der Küche dazu, man muss es nur vom Geschmack her mögen.

Der beste Tipp zum Schluss: Die wirksamste Hautpflege, ist gar keine Pflege. Denn es ist wissenschaftlich bewiesen, dass unsere Haut verlernen kann, sich selbst zu regenerieren, wenn wir sie zu sehr verwöhnen. Genauso wie wir immer schlaffer werden, wenn wir nur auf dem Sofa rumliegen, wird auch unsere Haut faul, wenn sie ständig überpflegt wird. Auch wenn uns überfüllte Blogger-Shelfies weismachen wollen, dass wir uns 100 verschiedene Produkte ins Gesicht schmieren sollen – zu viel des Guten kann bewiesenermaßen unangenehme Ausschläge auslösen.
Ein sehr guter Tipp, den mir eine Kosmetikerin einst gab:

Gesicht 1-2 pro Woche, ohne es danach einzucremen und seitdem hat sich mein Hautbild sehr verbessert. Auch wenn die Haut danach etwas spannt, am Morgen danach wache ich mit rosiger und sehr praller Haut auf. Außerdem spart man so auch regelmäßig etwas Hautcreme!

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