3 to watch: Drei großartige Labels aus dem hohen Norden

FONNESBECH

Schreiende Farben und wilde Muster sucht man lieber woanders – hier geht es um klare Linien und lässige Schlichtheit. Unglaublich eigentlich, dass die Wurzeln des dänischen Labels FONNESBECH auf das Jahr 1847 zurückreichen. Damals noch als kleine Boutique in Kopenhagen geführt, in der Gründer Anders Fonnesbech Mode von Lanvin, Balanciaga und Christian Dior verkaufte, wuchs es schnell zu einem eigenständigen Modelabel mit Fokus auf Zeitlosigkeit und Nachhaltigkeit heran.

 

 

BJORG JEWELLERY

Alles begann in Indien: Gründerin Bjørg Nordli-Mathisen wurde vom altertümlichen Schmuckhandwerk des Landes in den Bann gezogen und durfte während ihres Aufenthalts sogar die traditionellen Techniken der Schmuckherstellung erlernen. Inspiration findet sie heute in ihrer Heimat im Norden Norwegens – dort wo die Sommer kurz und die Winter umso länger und dunkler sind. Das flößt einem natürlich großen Respekt vor der Natur ein, den die Künstlerin auch auf ihren Schmuck überträgt. Unbehandelte Oberflächen, „roh“ wirkende, organische Formen und umweltverträgliche Herstellungsprozesse machen den Stil der BJORG JEWELLERY-Designerin aus, die aktuell ihre Zelte in Kopenhagen aufgeschlagen hat. Einige ihrer Werke soll man sogar schon auf den begnadeten Körpern von David Bowie und Rihanna gesichtet haben.

 

 

EYGLO

Mode und Island. Zwei Begriffe, die man nicht unbedingt miteinander verbinden würde. Viel eher denkt man da an Kälte, imposante Landschaften oder Geysire. Doch deshalb ist die Insel noch lange kein weißer Fleck auf der modischen Landkarte. Denn in den letzten paar Jahren schießen hier nicht nur heiße Quellen, sondern auch einige heiße Newcomerlabels aus dem kargen Boden. Eines davon nennt sich EYGLO und konnte sich auch schon in unseren Breitengraden behaupten. Der Look? Auffällig, tragbar und gespickt mit einer großen Portion Selbstironie. Eygló Margrét Lárusdóttir, die ihr Label im Jahr 2006 startete ist eine von sieben isländischen Designern, die zusammen den Concept Store „Kiosk“ in Reykjavik führen. Für ihr Label verwendet Eygló am liebsten natürliche Materialien wie Seide und Wolle, die man direkt auf der Insel findet. Sie experimentiert mit Mustern, Oberflächen und Strukturen, die Schnitte bleiben dabei aber trotzdem alltagstauglich. Ihre Lehrzeit hat sie bei niemand geringerem als Bernhard Willhelm und Jeremy Scott absolviert. Und wer jetzt glaubt, dass die malerische Landschaft Islands die größte Inspiration für ihre Kleidung darstellt, der irrt. Als Quellen dafür durften bereits Dinosaurier, alte Hieroglyphen oder die Oberfläche des Mars dienen. Groß denken ist die Devise.

 

 

 

 

Credits: Labels (click to enlarge)

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